Finde deine Farbe

Täglich werden wir von Farben inspiriert. Aber wie kann man die unendliche Vielzahl an Farben ordnen? Erfahre hier, welche Farben als kalt oder warm bezeichnet werden und wie sie sich auf deinen Typ übertragen lassen.  

Frau mit blondem Haar und Frau mit braunem Haar sitzen auf Sofa

Tiefgrüner Wald, frische rote Beeren, leuchtend bunte Blüten – schon in der Natur machen Farben eine Umgebung erst wirklich lebendig. Zum Glück gibt es unheimlich viele davon: Das menschliche Auge unterscheidet etwa 100 000 Nuancen. Das ist zwar nur ein Bruchteil der möglichen Farben, aber immer noch eine ziemlich große Auswahl. Wie lässt sich also Ordnung in diese Vielfalt bringen?

Auch Farbe hat eine Temperatur     

Die meisten von uns haben in der Schule den Farbkreis gelernt: aus den Grundfarben Rot, Blau und Gelb lassen sich alle anderen Farben mischen. Für die Typberatung hat sich vor allem die Einteilung in warme und kalte Farben bewährt. Sie schneidet den Farbkreis quasi einmal in der Mitte durch - Farben mit hohem Blauanteil nehmen wir demnach als kalt war, Gelb als warm.

Diese Einteilung ist kulturell geprägt: Gelb und Orange stehen für Feuer, Blau- und Grüntöne hingegen für kühles Wasser. Rot ist in den meisten Fällen eine warme Farbe. Ein kräftiges Kirschrot oder Pink hat allerdings relativ wenige Gelbanteile und wird als kalt empfunden. 

Welcher Typ bist du? 

Welche Farben dir stehen, hängt von deinen Pigmenten in Haut und Haaren ab. Diese gibt es nämlich in zwei verschiedenen Varianten: schwarz-bräunlich oder rot-gelblich. Je mehr gelbliche Pigmente du also hast, desto wärmer ist dein Hautton. Welcher Hauttyp du bist, kannst du besonders gut herausfinden, indem du Kontraste schaffst.

Stelle dich dazu ungeschminkt und mit zurückgenommenen Haaren vor den Spiegel. Das Zimmer sollte gut beleuchtet sein, ein weißes Handtuch um die Schultern gibt den ersten Kontrast. Zusätzlich kannst du zwei verschiedene Kleidungsstücke oder Tücher abwechselnd neben dein Gesicht halten und schauen, was dich frischer aussehen lässt: ein kalter oder ein warmer Farbton? Kühles Pink und warmes Orange eignen sich hier besonders gut.

Der warme Typ: goldige Akzente                                           

Ist deine Haut eher hell oder auch leicht gebräunt? Hat sie einen beigen Unterton und finden sich vielleicht auch ein paar Sommersprossen auf Nase und Wangen? Dann bist du wahrscheinlich der warme Farbtyp.

Menschen des warmen Farbtyps haben meist satt grüne oder braune Augen, manchmal mit goldenen Sprenkeln. Ihre Natur-Haarfarbe hat einen goldenen bis rötlichen Stich und kann von Honigblond über Kastanienbraun bis hin zu allen möglichen Rottönen changieren. Beim Colorieren solltest du auch möglichst in dieser Farbfamilie bleiben, denn pechschwarze oder platinblonde Haare lassen warme Typen schnell fahl aussehen. Besonders tolle Akzente kannst du mit Färbetechniken wie Ombré und Balayage in warmen Karamell- oder Kupfertönen setzen.

Als warmer Typ schmeichelt dir Gold also in allen Variationen, natürlich auch als Schmuck. Und in deiner Garderobe machen sich warme Farben ebenfalls gut: cremeweiß, dunkle Orangetöne oder kräftiges Rot mit hohem Gelbanteil bringen dich zum Strahlen.

Der kühle Typ: klare Kontraste

Wenn deine Haut einen rosigen oder bläulichen Unterton aufweist, bist du wahrscheinlich eher der kühle Farbtyp. Die Augen haben häufig einen klaren Blau- oder Grünton, bei mediterranen Typen kommt auch dunkles Braun vor. Helle Haare sind meist silber- oder aschblond, dunkle Naturfarben reichen bei diesem Typ von einem kühlen Brünett bis hin zu Blauschwarz.

Beim Colorieren eignet sich der kühle Typ ideal für Statement-Farben. Wolltest du immer schon mal Platinblond oder Pastellfarben ausprobieren? Perfekt! Falls es etwas bodenständiger sein soll, funktionieren aber auch ein kühles Rotblond oder aschige Brauntöne sehr gut.

Ideal zu deinem Typ sind klare, kühle Farben. In Schwarz oder Weiß siehst du unheimlich elegant aus, dazu passt dezenter Silberschmuck. Auch Türkis, Grün, Pink oder Violett stehen dir hervorragend.

Der Farbtyp gibt natürlich nur einen groben Hinweis, welche Farben für dich passend sein könnten. Letztlich gilt: Wer sich wohlfühlt, sieht auch gut aus.

Artikel Teilen

Weitere Informationen


Sie haben sich erfolgreich von der Google Analytics Messung ausgeschlossen. 

Diese Website nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben ohne die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser zu ändern, stimmen Sie zu, unsere Cookies zu verwenden.  Zulassen Mehr Informationen