Haargummi-Guide: Die richtigen Haargummis für jede Frisur

Haargummi ist nicht gleich Haargummi und die Auswahl an verschiedenen Varianten scheint unendlich. Scrunchie oder Spiral-Form? Wir wissen, was sich für deine Lieblingsfrisur am besten eignet und verraten dir zusätzlich ein paar praktische Tipps und Tricks! 

Überblick verschiedener Haargummis

Wer kennt das Gefühl nicht: man ist unterwegs und stellt plötzlich fest, kein Haargummi dabei zu haben. Unabhängig davon, ob man sein Haar gerade zusammenbinden wollte oder nicht, geht es doch eben viel mehr um das Gefühl zu wissen, dass genau das jederzeit möglich wäre. Fakt ist: Haargummis sind die absoluten Beauty-Retter und haben sich deshalb ihren Stammplatz verdient, von Beauty-Bag bis Handgelenk. Darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer verschiedenen Farben und Formen der Allzweck-Helfer für viele Frisuren. Sie fixieren, bändigen und verschönern das Haar, ohne dabei viel Aufmerksamkeit zu beanspruchen. Wir zeigen, welches Haargummi was kann und wofür es sich besonders gut eignet. Damit du ab sofort garantiert das richtige dabei hast!

Haargummis, die das Haar bändigen

1. Spiral-Haargummi

Geeignet für diverse Dutt-Varianten, von Top-Knot bis Chignon

Es erinnert an ein altes Telefonkabel und hat es auf der Haargummi-Must-Have-Liste ganz weit nach oben geschafft: das Spiral-Haargummi hat den Vorteil, dass es aufgrund seiner Form den typischen Haargummi-Knick im Haar vermeidet. Damit ist es ideal für sämtliche Dutt-Variationen von Top-Knot bis tiefem Chignon. Da seine Form zudem sehr flexibel und reißfest ist, fixiert es sowohl dünnes als auch kräftiges Haar perfekt. Das Spiral-Haargummi kommt vollständig ohne Metall aus, was die Haare besonders schont. Tipp: Sollte es mal ausleiern, einfach für ein paar Minuten in heißes (nicht kochendes) Wasser legen. Dadurch zieht es sich wieder zusammen und nimmt seine ursprüngliche Form an.

Überblick Haargummis, die das Haar bändigen

2. Bungee-Haargummi

Geeignet für den klassischen Pferdeschwanz

Dieses Haargummi ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Es hat nämlich keine klassisch runde Form, sondern sieht eher aus wie ein Gummiband, das an den Enden jeweils ein Häkchen hat. Typischerweise verwendet man das Bungee-Haargummi zum Fixieren eines Pferdeschwanzes: man nimmt das Haar zusammen, hakt das eine Ende ins Haar und wickelt anschließend das Gummi so oft ums Haar, wie man möchte. Den zweiten Haken verbindet man anschließend mit dem ersten, um das Gummi zu befestigen. Der Vorteil: man kann das Bungee-Haargummi sehr flexibel einsetzen und hat garantiert den perfekten Halt. 

3. Scrunchie

Geeignet für einen locker sitzenden Pferdeschwanz und Locken

Das breite Stoffhaargummi kennt man ursprünglich aus den 80er Jahren, wo es ein fester Bestandteil der wilden Frisuren dieser Zeit war. Mittlerweile hat das Scrunchie längst sein Comeback gefeiert und war sogar auf zahlreichen Laufstegen zu sehen. Scrunchies sind oft aus Samt oder weichem Stoff, wodurch sie das Haar besonders schonen und es nicht zerdrücken. Besonders häufig sieht man es in Kombination mit einem tiefen, lässigen Zopf im Nacken. Tipp: das Scrunchie ist auch perfekt, um wilde Locken über Nacht zu bändigen!

4. Band-Haargummi

Geeignet für einen klassischen Pferdeschwanz bei dünnem bis normalem Haar

Die bunt gemusterten Band-Haargummis erinnern an Festivalbändchen und sind somit Arm- und Haarband in einem. Damit man das farbige Design auch richtig sieht, eignet sich das Band-Haargummi vor allem, um einen Pferdeschwanz zu befestigen. Das breite Band fixiert das Haar zwar deutlich schonender als ein gewöhnliches Haargummi, vor allem bei sehr kräftigem Haar kann es aber auch strapazieren. Der Grund: Das stark gedehnte Gummi liegt ohne Stoffüberzug direkt auf dem Haar auf. Daher eignet es sich besser für dünnes oder normales Haar.

Haargummis für einzelne Haarpartien und Zöpfe

5. Stoff-Haargummi

Geeignet für einen Pferdeschwanz bei dünnem bis normalem Haar und Half-Buns

Haargummis aus Stoff gibt es in vielen verschiedenen Größen und sie gehören zu den absoluten Haargummi-Allroundern. Ihr Vorteil: das besonders weiche Material schont das Haar wie kaum ein anderes. Metallteile oder feste Schweißnähte können mit ihren scharfen Kanten das Haar strapazieren und so Spliss oder sogar Haarbruch begünstigen. Die sanften Stoff-Haargummis lassen sich gut dehnen und geben einen ausreichenden Halt. Daher eignen sie sich vor allem zum Befestigen von Half-Buns oder Pferdeschwänzen bei dünnem bis normalem Haar.

Überblick Haargummis für einzelne Haarpartien und Zöpfe

6. Mini-Haargummi

Geeignet für Flechtfrisuren und dünne Strähnen

Kleine und besonders dünne Haargummis sind perfekt für Flechtfrisuren oder um einzelne Haarsträhnen abzuteilen. Sie sind meistens transparent und damit so gut wie unsichtbar. Egal ob französischer Zopf oder filigraner Seitenzopf, das Mini-Haargummi fixiert dünne Strähnen besonders effektiv. Aber Vorsicht beim Öffnen der Frisur: das Haar kann sich schnell in dem dünnen Gummi verkeilen, weshalb es beim Lösen oftmals reißen kann. 

7. Klassisches Zopfgummi

Geeignet für Zöpfe und Half-Buns

Das wohl bekannteste Haargummi aller Zeiten ist ein elastisches, rundes, dünnes Gummi mit einem feinen Stoffüberzug. Allerdings hat der Klassiker seine Nachteile: das dünne Gummi übt einen ordentlichen Druck auf das Haar aus und kann so zu Haarbruch führen. Wer für Half-Bun oder Zopf damit gut zurecht kommt, sollte unbedingt auf eine Variante ohne Metallsteg setzen. 

Haargummi-Know How

Neben verschiedenen Haargummi-Varianten für unterschiedliche Frisuren und Haarstrukturen, gibt es auch ein paar allgemeine Tipps und Tricks, wie du dein Haargummi besonders clever und vor allem schonend einsetzt. Hier unsere Top 4:

·  Wer regelmäßig Frisuren mit Haargummi trägt, sollte unbedingt darauf achten, dass dieses immer wieder an verschiedenen Stellen sitzt. So kann sich das Haar von den Druckstellen erholen, ohne zu sehr strapaziert zu werden.

·  Für einen voluminöseren Pferdeschwanz braucht man nicht mehr Haar – sondern lediglich mehrere Haargummis. Statt ein Haargummi einfach zwei oder drei verwenden, dadurch steht der Zopf mehr ab und wirkt voller.

·  Nasses Haar ist besonders empfindlich und anfällig für Haarbruch. Deshalb sollte man das Haar in diesem Zustand nie mit einem Haargummi zusammenbinden. Wenn nötig, einfach eine Haarklemme verwenden.

·  Wenn du dein Haar über Nacht gerne zusammengebunden trägst, solltest du ein besonders weiches Haargummi, wie z.B. ein Scrunchie oder Stoff-Haargummi, verwenden. Dreh dein Haar ganz locker zum Dutt ein, dann wachst du morgens mit leichten Wellen auf!

Frau mit Pferdeschwanz mit Stoff-Haargummi
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